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Marius Jessenberger qualifiziert für die DM-Straße
Im thüringischen Dingelstädt startete Marius bei den Süddeutschen-Straßenmeisterschaften. Hier ging es um die Qualifikation der 10 Schnellsten für die
Deutsche Meisterschaft der Junioren im Parchim.
Es waren 10 Runden gleich 118 km zu bewältigen. Gleich vom Start weg ging es in einen lang gezogenen Anstieg. Schon in der 1. Runde starteten aus dem 90
Fahrer starken Feld die ersten Angriffe. Doch es war Taktik angesagt. Ständiges Belauern, wann die richtige Gruppe geht, um im entscheidenden Moment dabei zu sein. Zur Hälfte der Distanz konnte sich eine
13 Mann starke Spitze 30 sec. vom Feld absetzen. In Runde 7 gelang es Marius im Anstieg aus dem Verfolgerfeld zur Spitze vor zustoßen und so aufs Tempo zu drücken, dass sich die Spitze in zwei Gruppen
teilte. In der nun 8 Mann starken Führung war der Abstand zu den Verfolgern im letzten Anstieg so groß, dass nichts mehr schief gehen konnte. Im Sprint um die Plätze belegte Marius einen hervorragenden
5. Platz.
Erfolgreiches Wochenende Marius Jessenberger
Am Sonntag im pfälzischen Hatzenbühl gelang Marius in einem schnellen Kriterium ein sechster Platz: Nachdem sich eine Gruppe abgesetzt hatte, teilten sich die
Ausreißer die Punkte unter sich auf. Um noch in die Wertung eingreifen zu können, half nur eine Attacke um zur Spitze aufzuschließen. So konnte er sich noch einige Punkte für die Platzierung ersprinten.
Das Rundstreckenrennen im badischen Hofweiher tags darauf war für Marius wie geschaffen. Bei einer Rundenlänge von 3 km mit einem 1000-m-Anstieg wagte er nach
einem Drittel des Rennens einen Angriff und konnte sich erfolgreich vom Feld absetzen. Außer Sichtweite der Gegner schaffte er es seinen Vorsprung bis auf 1 ½ Minuten auszubauen. Der Sieg war ihm nicht
mehr zu nehmen.
Diese beiden Rennen waren für ihn eine ideale Vorbelastung für die Straßen-DM am kommenden Wochenende in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern).
Zweimal Gold und einmal Bronze für Marius Jessenberger
Die Baden-Württembergischen Bahnmeisterschaften in Oberhausen waren für Marius mehr als erfolgreich. Gleich in der Einerverfolgung konnte er sich die
Bronzemedaille sichern.
Im nächsten Wettkampf, dem Teamsprint gelang es, Marius Jessenberger, Brian Takacs und Tim Schlichenmeier auf den 3 mal 333 m eine bravouröse Bestzeit vor
zulegen, die jedoch von keinem Team mehr geknackt werden konnte.
In der Königsdisziplin, der 4er-Mannschaftsverfolgung, kam es wieder zu einem Prestige-Duell zwischen Württemberg und Baden. In einem packenden Finish hatten
die Württemberger Jessenberger, Takacs, Schlichenmeier und Föry am Ende die Nase vorn und verwiesen den Vierer aus Oberhausen mit deutlichem Vorsprung auf Platz 2.
Bronze im Vierer für Marius Jessenberger bei der DM Bahn in Erfurt
Schon in der Einer-Verfolgung gelang ihm mit einem 12. Platz ein ausgezeichnetes
Ergebnis, was die Garantie für einen Startplatz im Vierer war. Als Drittbester Württemberger war er damit gesetzt.
In der Formation Jessenberger/Muche/Schlichemeier/Reinert ging es in die Qualifikation. Hier waren leider NRW und Brandenburg nicht zu schlagen. Aber mit
einer Superzeit sicherten sie sich einen Startplatz im Kleinen Finale. Hier trafen sie auf den Landesverband Bayern. Das gesteckte Ziel war die Bronzemedaille. Beide
Teams setzten alles auf eine Karte. Doch die Bayern konnten das Höllentempo der Württemberger nicht mitgehen. Schon nach der Hälfte der Distanz verloren sie ihren
vierten Mann. Nun war der Sieg in greifbarer Nähe. Jetzt versuchten sie das gegnerische Team vorzeitig aus dem Rennen zu fahren. Bereits in der 12. Runde
war die Überrundung und damit der Sieg perfekt. Groß war der Jubel über Bronze!
Zweimal Platz 3 für Marius Jessenberger
Am Mittwoch beim Kriterium im Pfronten konnte Marius in vier Sprintwertungen Punkte sammeln, was für den 3. Platz reichte.
Am Pfingstsonntag war bereits um 7 Uhr Start in Schwenningen. Dies nahm er als Vorbelastung für das schwere Rennen am Pfingstmontag in Merdingen: Sechs
Runden á 11,6 km durch die Weinberge am Tuniberg. In der zweiten Runde schloss Marius und David Bartel zum führenden Jascha Sütterlin auf. Sie nutzten den
Anstieg um sich erfolgreich vom Feld abzusetzen. Als gute Zeitfahrer gelang es ihnen auf dem verwinkelten, schwierigen Kurs bis zu vier Minuten Vorsprung herauszufahren.
Im 2 km langen Flachstück zum Ziel machten sich jedoch die kräftezehrenden Anstiege bemerkbar. Leider musste der Ulmer Junior im entscheidenden Sprint
seinen Kontrahenten den Vortritt lassen und war mit dem 3. Platz durchaus zufrieden.
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